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Eine Teamplayerin in jeder Hinsicht - Aleksandra Kocbek in Onstmettingen zur Konrektorin ernannt

Freitag, 16. Dezember 2011, 17:57 Uhr

Vergangenen Mittwoch wurde Aleksandra Kocbek in einer kleinen Feierstunde in ihr Amt als Konrektorin eingesetzt. Den musikalischen Auftakt machte der Schulchor unter Leitung von Melanie Knapp mit einem englischen Lied. Zahlreiche Gäste überbrachten der frischgebackenen Konrektorin ihre Glückwünsche. Schulleiter Bernhard Tomczyk zeigte sich sichtlich erfreut, dass ihre Bestellung in das Amt nun doch so rasch geklappt hatte, führte sie die damit verbundenen Aufgaben doch schon seit über einem halben Jahr kommissarisch aus. Er schätze an ihr ihre sportliche Ausdauer und ihre „Power“.

Schulamtsdirektor Wolfgang Ziemen vom Staatlichen Schulamt Albstadt gratulierte indirekt auch Schulleiter Tomcyzk, die gewünschte Mitstreiterin an seine Seite bekommen zu haben. Kurz zählte er die wichtigsten Stationen aus Aleksandra Kocbeks Werdegang auf: geboren in Maribor, Slowenien, besuchte sie die dortige Universität und machte 1995 ihren Abschluss. Bis Ende 1999 war sie im Schuldienst in Slowenien. Parallel dazu entwickelte sich ihre zweite Berufung als Handballspielerin. Sie spielte lange Jahre aktiv in der Zweiten Bundesliga und hat sich als „pfeilschnelle“ Teamplayerin Respekt verdient. Außerdem hat sie verschiedene Trainerlizenzen erworben. Seit 2003 arbeitete sie an der Truchtelfinger Schule an der Sommerhalde, vorwiegend in den höheren Klassen in den Fächern Sport und Mathematik. Im Herbst 2008 kam sie dann nach Onstmettingen, belegte seither zahlreiche Fortbildungen und ist seit November 2010 Fachberaterin für individuelle Förderung an der Werkrealschule. Mit drei Begriffen umriss Schulamtsdirektor Wolfgang Ziemen, der sie noch aus seiner eigenen Rektorenzeit in Truchtelfingen kennen gelernt hat, ihre besonderen Eigenschaften: loyal, dabei authentisch und verlässlich.

Der Onstmettinger Ortsvorsteher Siegfried Schott überbrachte Grüße vom gesamten Ortschaftsrat und wünschte Aleksandra Kocbek gutes Gelingen in ihrem Amt, auf das in Zukunft viele strukturelle Neuerungen zukommen werden.

Der Elternbeiratsvorsitzende Bernd Bruderek und Hans-Günter Marquard als stellvertretender Vorsitzender vom Förderverein freuten sich ebenfalls, dass die Schule wieder mit einer kompetenten Kraft besetzt ist und überreichten ihr ein kleines Präsent. Als Vertreter der Kirchen wünschte Pfarrer Maier Aleksandra Kocbek Gottes Segen und sprach das für den Tag sehr passende Losungswort: „Und das ganze Volk jauchzte laut beim Lobe des Herrn, weil der Grund zum Hause des Herrn gelegt war.“

Aus den Reihen des Kollegiums richtete Gerd Odenwald, der sich scherzhaft als das „älteste Modell an dieser pädagogischen Anstalt“ bezeichnete, freundliche Grußworte an seine Kollegin, die ab und zu den Lehreralltag mit verführerischen Süßigkeiten auflockere. Er schätze an ihr die Leistungsbereitschaft und den absoluten Teamgeist.

Die beiden Schülersprecher Anita Namani und Kevin Conzelmann überbrachten als letzte stellvertretend für alle Schüler ihre Grüße.

Zwischen den Redebeiträgen führte Heike Adlhardt durch das Programm. Verschiedene Schülergruppen bewiesen immer wieder ihr musikalisches Talent: sei es ein kurzer Liedbeitrag der Grundschüler, einstudiert und getextet von Heidemarie Kügelgen, oder ein lustiger Froschtanz, den Brigitte Wilke mit einigen Zweitklässlern vorbereitet hatte. Die Klasse 6 von Elisabeth Böttcher hat einen Beitrag einstudiert und abschließend auf 27 Schmetterlingen ihr gute Wünsche übergeben. Auch die Klasse 5 von Sarah Müller gratulierte Aleksandra Kocbek mit dem Gedicht „Besondere Muscheln“.

Mädchen aus den Klassen 9a und 9b hatten bei Heike Adlhardt ein Gedicht für Aleksandra Kocbek einstudiert und trugen es vor, und Melanie Knapp setzte mit den Zehntklässlern in einer rhythmisch perfekten Session mit Trommeln, Cajones und Klavier den musikalischen Schlusspunkt.

Ja – nun kam Aleksandra Kocbek selbst ans Rednerpult. Sie versprach, eine kurze Rede zu halten und gedachte hiermit ihres Vaters, der ihr einst diesen Rat mitgegeben hatte. Nie in ihrem Leben hätte sie daran gedacht, ihr Geld einmal mit mathematischen Erklärungsversuchen auf Deutsch zu verdienen oder gar auf Deutsch zu denken und zu träumen. Sie verwies wieder auf ihre zweite Berufung, den Sport, bei dem sie gelernt habe, was Solidarität, Teamarbeit, Einsatzbereitschaft oder Fairplay bedeuten – Eigenschaften, die auch im Kollegium immer wieder gefragt sind. Sie bedankte sich vor allem auch bei Schulleiter Berhard Tomczyk, der ihr in ihrer neuen Aufgabe als Konrektorin bisher viel Vertrauen und Unterstützung entgegengebracht hat.

Nach der offiziellen Feier wurden die Gäste im weihnachtlich dekorierten Sitzungssaal unter der Leitung von Jelena Oblak mit leckerem Fingerfood bewirtet, das Monika Hage mit den Schülern der Klasse 8 vorbereitet hatte.

 

(CF/GH)

 

 

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